Tag 11 Prachuap Khiri Khan – Zum ersten Mal im Meer baden 03.10.2013

Nach unserem Frühstück am Markt, mieteten wir uns für heute Fahrräder. Das ist eine super Möglichkeit, um die Umgebung zu erkunden.

Prachuap Khiri Khan ist eine sehr entspannte und relativ moderne Stadt. An der Strandpromenande werden die Fische getrocknet, die die Fischer mit nach Hause bringen.

 Los ging es. Der erste Stopp sollte der Bahnhof sein, da wir schon Tickets besorgen wollten. Etwas gewöhnungsbedürftig war der Linksverkehr schon und man musste z.B. beim Abbiegen erst mal umdenken. Der Ticketschalter war geschlossen. Also weiter zum liegenden Buddha in der Khan Kradi Cave ca. 8 km entfernt.

Die Fahrt dorthin war echt schön. Es gab sogar einen Fahrradweg, der direkt am Strand langführte. Wir hatten den Eindruck, die einzigen Touristen zu sein und dieser Eindruck bestätigte sich bald.

 An der Bucht mit der Höhle angekommen, ging es erst mal steil bergauf. Uns rannte der Schweiß wieder den Armen und Beinen runter…einfach Wahnsinn.

An der Höhle angekommen, war auch hier derselbe Eindruck. Keine Menschenseele. Man konnte erkennen, dass es mal in der Höhle Beleuchtung gab. Wir sind dann die Stufen hinabgeklettert und wir sahen ein Stück weiter wieder Licht. Bis dorthin sind wir noch gelaufen und da lag der Buddha auch schon. Leider war es so dunkel, dass die Kamera kein Bild gemacht hat.

Weiter wollten wir nicht gehen, da uns alles ziemlich unheimlich vorkam.

Aber der Blick beim Auf- und Abstieg war einfach fantastisch.

Wieder zurück in Prachuap Khiri Khan knurrten uns die Mägen und wir entschieden uns für Mittagessen am Meer. Gott sei Dank, denn der erste Schauer des Tages sollte gleich fallen. Wir bestellten heute für Liselotte“ Sticky Rice“. Was in etwa Klebereis bedeuten konnte. Wirklich super fand sie es nicht. Wir hatten dann noch die Idee den Reis mit Fleisch und Gemüse zu mischen und dann hat sie richtig reingehauen. Sogar Koriander hat sie gegessen. Fazit: Unsere Tochter ist nicht mit langweiligem Reis zufriedenzustellen, sondern braucht mehr „Geschmack“. 😉

Die Regenschauer dauern immer nicht so lange und wir nutzten jetzt die Gelegenheit bei bewölktem Himmel den kleinen Berg in der Stadt mit einem Kloster drauf hochzugehen.

Auch hier wieder kein Mensch, aber dafür wieder hunderte Affen. Schock. Mir (Kareen) kleiner Schisser war das alles nicht geheuer. Es roch wie im Zoo, überall lag Affensch… und es waren vereinzelt riesige Exemplare dabei. Man gewinnt den Eindruck, dass die Affen Population hier Überhand genommen hat.

Wir sind ohne direkten Augenkontakt an den Affen hochgelaufen und bei mir überragte das Adrenalin die Anstrengung, denn ich fühlte nicht, dass ich gerade ca. 100 Höhenmeter überwunden hatte.

Auch hier wurde man wieder mit einem fantastischen Blick belohnt, aber ich konnte das nicht genießen.

Als wir dann ganz oben waren fauchte uns ein Affe an und wollte uns schon anspringen. Wieder ging Christof beherzt auf den Affen los und er ließ von uns ab.

Mir wurde auch anders wenn die Affen hinter einem herliefen.

Also schnell wieder runter. Auch hier wieder die Devise schön langsam und kein Augenkontakt.

Da es schon relativ später Nachmittag war, sollte unser letzter Programmpunkt noch ein Badestrand am anderen Ende der Stadt sein. Dieser liegt auf einem Militärgelände und als Ausländer muss man sich bei der Einfahrt schriftlich anmelden und bei der Ausfahrt wieder abmelden.

Der Strand war naturbelassen und noch nicht mit weißem Sand und smaragdgrünen Wasser mit dem was uns noch erwarten wird, aber seinen Zweck erfüllte er.

Das Wasser war richtig warm und somit Kareen freundlich 🙂 Liselotte genoss es so sehr, dass sie wie immer juchzte und mit den Armen vor Freude planschte.

Auch hier gab es nochmal einen kurzen Schauer und wir sind dann anschließend wieder ins Hotel geradelt.

Abendessen waren wir diesmal auf dem Nachtmarkt und wir haben toll geschlemmt. Reis- und Nudelgericht, Hähnchenspieße, Shrimps, Tintenfisch und einen leckeren gepressten Obstsaft.

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