Tag 20 Ko Phangan – Inselrundfahrt 12.10.2013

Nachdem Lilo zwölf Stunden am Stück geschlafen hatte, kam für uns die große Erleichterung. Das Fieber war weg und Liselotte wieder gut gelaunt. Ihr neuerdings morgentliches Ritual – zuerst Christof in Augen, Nase und Ohren zu bohren und dann bei mir – führte sie auch wieder mit der Präzession einer HNO-Ärztin aus. Trotzdem hielten wir es für klug, die Medikamente noch ein paar Mal zu geben, da sie anfing, ihren bronchialen Infekt abzuhusten.

Allen ging es wieder so halbwegs gut, daher stand der Erkundung der Insel nichts mehr im Wege. Da die typischen Backpacker-Unterkünfte eine Mischung aus Hotel/Restaurant/Wäscherei/Reisebüro/Autovermietung sind, liehen wir uns einen Wagen direkt bei unserer Vermieterin.

Mit dem Gefährt ging es an einen Strand im Norden der Insel. Uns wurde auch schnell klar, warum es kaum Fahrrad-Verleihe gab. Die Straßen waren zwar halbwegs gut, konnten aber von den Steigungen leicht mit einer Hochalpinstraße mithalten…

Es ging durch Dschungelwald rauf und runter, bis wir an einem netten Restaurant hielten. Für Lilo gab es wie oft Nudeln mit Ei (not spicy ;-), die sie auch gern weggeputzt hatte.

Am Strand vor der Miniinsel Ko Ma (Ko heißt übrigens Insel 😉 gab es die Möglichkeit sich massieren zu lassen. Da konnte ich (Kareen) einfach nicht widerstehen. Liselotte wurde an Christof übergeben und ich ließ es mir eine Stunde lang gut gehen… 🙂

Die netten Thais kümmerten sich aber um die Kleine. Sie wurde in eine Hängematte gelegt und sanft in den Schlaf geschaukelt. Dieser dauerte dann über eine Stunde, was uns zum Schluss brachte, dass wir so ein Teil für daheim brauchen.

Wieder wach war es Zeit für eine kleine Stärkung…

 …und da sich in den Touristenspots hauptsächlich „Langnasen“ aufhalten, kann man auch Bananensplit zum Kaffee bestellen.

Die kleine Insel ist durch eine Sandbank mit der Hauptinsel verbunden. Die nutzten wir für einen kleinen Spaziergang. Auf der anderen Seite des Kleinods mussten wir leider deutliche Spuren des Tourismus feststellen…

Dies war der kleine Muhammed Surin Ali (ich weiß nicht, ob ich seinen Namen richtig schreibe…) und der wahre Besitzer der Kinderhängematte… Angeblich soll er auch neun Monate alt sein, konnte aber schon laufen, hatte keine Windel mehr und hatte relativ viele Zähne. Wir zweifelten ja so ein bisschen 😉

 Interkulturelle Kommunikation 😉

Es wurde langsam Abend und der Hunger trieb uns abermals weiter.

Glücklicherweise war Samstag. Da findet im Örtchen Thong Sala ein großer Nachtmarkt statt an dem man sich alle möglichen Leckereien kaufen kann. Man merkte, dass man in einem Gebiet mit vielen Touristen war. Neben dem herrlichen Thai-Essen wurde auch viel „Westessen“ angeboten. Wir werden es wahrscheinlich nie verstehen, warum man bei dieser Auswahl nicht auf seinen Burger oder Pizza verzichten kann…

…braucht man aber auch nicht zu verstehen 🙂 Wir kauften uns ein paar Kostproben der Thaiküche und verspeisten diese auf unserer Veranda.

Damit ging wieder ein Tag im Paradies zu Ende und mit Erschrecken stellten wir fest, dass morgen die vierte Woche anbrechen würde…

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