Tag 11 Dat Mui – Nur mehr nordwärts 03.10.2014

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Voller Motivation klingelte der Wecker heute um halb fünf Uhr morgens. Der Wecker war allerdings der einzig motivierte in unserem Zimmer. So drehten wir uns nochmals um und standen um sieben auf. Heute wollten wir einen Ausflug zum Kap Ca Mau machen.

 

 

 

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Dafür mussten wir zum Fährhafen und uns nach dem Boot dahin erkundigen. Dies gestaltete sich wieder schwierig, aber eigentlich herzlich. Jeder Rumstehende wollte uns irgendwie weiterhelfen. Der Ort, den wir ansteuerten stand nirgens bzw. wir konnten ihn nicht entziffern. Die Schrift in Vietnam ist ja eigentlich die selbe wie bei uns (mit ein paar Ausnahmen), jedoch werden die Wörter komplett anders ausgesprochen.

Nichtsdestotrotz stiegen wir in ein Boot. Schlimmstenfalls konnten wir immer zurückfahren. Wir dachten ja, dass das Boot voll wäre, wurden aber ein paar Mal eines Besseren belehrt. Es waren bereits alle Sitzplätze belegt als kleine Plastikstühle an die Stehenden verteilt wurden :-)Trotzdem verging die knapp dreistündige Fahrt recht schnell. Die Landschaft am Ufer ließ vergessen, dass man eingepfercht auf einem Boot saß.

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Wir legten in Dat Mui an. Dies ist die südlichste Siedlung in Vietnam. Eigentlich ein kleines Dorf am Wasser. Der Grund, weshalb wir hier hin wollten war, die Beschreibung im Lonely Planet. Dort steht, dass ein Ausflug dorthin nicht lohnte… Dem wollten wir auf den Grund gehen und außerdem liebt mein Mann geographische Superlativen. (landmarks)

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Nach Dat Mui führt keine Straße, deshalb gibts dort auch keine Auto, nur Mopeds. Damit gings auch zum südlichsten Punkt von Vietnam und Indochina.

Es ist wirklich immer wieder erstaunlich wie selbstverständlich die Motorbikes einfach verliehen werden. Es will keiner einen Ausweis sehen, sondern freut sich, dass man selber fahren möchte.

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Und für diesen Moment waren die Bergers die südlichsten Menschen von Vietnam. Ab jetzt geht unsere Reise nur mehr nordwärts

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Der Ort hatte auch einen Mangrovenwald, durch den wir kurz durchspazierten.

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Da wir nur knapp drei Studen Zeit hatten, bis das Boot wieder heimfuhr, mussten wir bald in den Ort zurück. Vorher mussten mein großes Kind unbedingt noch ein Souvenier kaufen (macht er normalerweise nicht hahahaha). Mein Mann argumentierte, dass er keinen Menschen kennt, der von diesem Ort ein T-Shirt hat 😉

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Lilo schlief, das beudeutete wir konnten in aller Ruhe ein leckeres Mittagessen genießen. Da kam ein Mann auf uns zu und fragte uns (mithilfe des Lonely Planets), ob wir Krabben, die lokale Spezialität, probieren wollten. Dies wollten wir und so fuhr er los um zehn Minuten später mit zwei noch lebenden Tierchen wieder. Diese wurden in den Topf geworfen und uns dann frisch auf den Tisch serviert. So kamen wir heute zu unseren ersten Krabben. Hätten wir genau gewußt, wie man die Dinger ist, wäre das Gaumenerlebnis sicherlich noch größer gewesen…

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Frisch gestärkt gings mit dem Boot zurück nach Ca Mau.

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Es war nicht wirklich weniger voll als bei der Hinfahrt, dafür waren die Mitreisenden unterhaltsamer. Wir lernten einen ATC-Controller aus Hanoi kennen, mit dem wir uns ein wenig unterhielten.

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Unser kleiner Schatz unterhielt abermals das Boot und war mit ihren Haaren wieder eine Leuchte unter den ganzen Dunkelhaarigen.

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Auch schwimmende Kaffeehäuser gab es wieder, leider kamen wir nicht bis zu ihm durch…

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Als wir wieder in Ca Mau ankamen war es bereits Zeit fürs Abendessen. Wir konnten uns nicht richtig entscheiden und testeten den Hamburgerstand 😉 Schmeckte anders aber sehr lecker…

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Wir werden morgen weiterreisen und befürchten, dass wir uns in Richtung der Touristenhochburgen bewegen….

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