Tag 12 Rach Gia – Einfach bummeln 04.10.2014

Heute legten wir einen typischen Reisetag ein. Wir versuchen zwar die tägliche Fahrzeit auf maximal zwei bis drei Stunden zu begrenzen, können dies jedoch nicht immer darstellen. Also fuhren wir heute auf wirklichen Landstraßen in die nächstgrößere Stadt, Rach Gia. Die Fahrt selber war ein bißchen rasant. Es entstand der Eindruck, dass der Fahrer sein Fahrzeug nicht wirklich beherrschte, denn er scherte immer so extrem Hindernissen aus, dass der Minivan ins Schleudern geriet. Am liebsten wären wir ausgestiegen…

Heute gab es auch eine „offizielle“ Mittagspause auf der Busfahrt. Wir bestellten das Gleiche was der Rest der Mitreisenden aß und es schmeckte einfach himmlisch.

Haben wir schon erwähnt, dass das vietnamesische Essen, dass beste der Welt für uns ist? Nein, dann tun wir es damit jetzt 🙂

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Die Stadt liegt am Golf von Thailand und wird von vielen Reisende als Fährhafen zur Phu Quoc Insel verwendet. Wir entschlossen uns, dort nicht hin zu fahren, da wir lieber schneller nach Kambodscha wollten. (und außerdem müssen wir uns was für die nächste Reise aufbewahren)

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Als wir in der Stadt ankamen war bereits früher Nachmittag, also höchste Zeit für einen leckeren vietnamesischen Eiskaffee…

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Mit neuem Elan setzten wir unseren Spaziergang fort und stellten fest, dass die Häuser hier sehr modern waren. Teilweise fühlten wir uns in eine typische L.A. Seitenstraße versetzt.

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Nichtsdestotrotz fanden wir auch in dieser Stadt eine Pagode, die Nguyen-Trung-Truc gewidmet ist. Dieser Fischer entpuppte sich als Albtraum für die Franzosen, da er erbitterten Widerstand gegen den Kolonialherren leistete. Ihm zu Ehren wird jedes Jahr im August ein großes Fest gefeiert und die ganze Stadt ist voll von seinen Konterfeien.

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Wir freuen uns immer, wenn wir einen Park oder größeren Platz finden, da wir Lilo frei laufen lassen können. Auch heute war sie kaum zu bremsen und es dauerte auch nicht lange, bis sie Spielgefährten fand.

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Auch in Rach Gia war das Interesse an dem fremdartigen, blonden Kind ungebrochen. Wir können uns ein wenig in all die Ausländer reinfühlen, die zu uns kommen. Mit dem kleinen aber irgendwie doch großen Unterschied, dass man uns sehr herzlich begegnet.

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Wir hatten uns ein klein wenig verlaufen und fanden dadurch eine Straße mit vielen netten Essenständen. Den Pho-Stand, der eigentlich schon ein richtige Restaurant war, mussten wir ausprobieren.

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Kurz vor unserem Hotel kam es noch zu einer Begebenheit. Ein Junge umarmte total lieb die Lilo und kam dann auf uns zu. Er deutete, er hätte Hunger (sah nicht so aus, aber wir hatten im letzten National Geographic gelernt, dass sich Hunger und Übergewicht nicht ausschließen). Das zeigte er dann recht penetrant und griff nach einer Kekstüte und Wasserflasche, die auf unserem Buggy lagen. Das ging uns eigentlich zu weit, wir sagten aber nichts, da wir froh waren, dass er unseren Müll entsorgt hatte. „wenn er so deppat tuat kriagt a nix“.

 

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