Tag 27 Ayuthaya – Nordwärts 19.10.2014

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Es war wieder soweit. Wir reisten weiter… Mit dem Taxi gings zum Busbahnhof und von dort mit einem Bus nach Ayuthaya. Ich rechnete damit, dass die Einheimischenbusse ungefähr wie in Vietnam sein würden. Meine Befürchtungen waren total unbegründet, denn ich fand einen Standard vor, den es auch bei uns gibt.

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Liselotte wurde erstmal von Busfahrer geknuddelt, dann ging es los. Nach einer guten Stunde kamen wir in Ayuthaya an.

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Die Unterkunftssuche stellte sich als spannend raus, da alle Adressen aus dem Reiseführer einfach schlecht waren. Entweder waren die Zimmer grauslig (do hätt ma in Burma bleibn können) und/oder unverhältnismäßig teuer. Es lohnt sich oft in den nicht so gutaussehen (von außen) Häuser nach einem Zimmer zu fragen. Wir fanden ein sehr sauberes Zimmer mit netten Vermietern. Für die Zukunft nahmen wir uns vor, gar nicht in Unterkünften aus unserem Lonely Planet zu fragen.

Wir mieteten uns zwei Fahrräder – aßen eine Suppe – und erkundeten die Stadt.

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Ayuthaya war einst die Hauptstadt des Siam-Reiches. Dementsprechend viele historische Gebäude und Ruinen gab es zu besichtigen.

Erst wußten wir gar nicht wo wir beginnen sollten. Wir fuhren ins nächstgelegene – das Wat Phra Mahathat.

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Ein sehr skurriles Fotoobjekt befindet sich dort. Ein Buddhakopf, der von einem Baum eingewachsen ist.

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Lilo gefiel das Gesicht und sie konnte sich den Namen Buddha gleich merken. Eigentlich sollte man kein Foto machen, wo die Leute höher als der Buddha sind. Wir denken bei der Lotte wird man es uns verzeihen 😉

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Sie stellte sich hin und sagte: „Buddha“

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Die Koreaner wollten unbedingt ein Foto mit meinem Mann 😉 Er konnte seinen Standardspruch für solche Fälle loswerden….  „Seoul very nice“

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Wir gönnten uns nach dieser Besichtigung ein Kokosnusseis und beobachteten dabei ein paar Mönche. Dabei stellten wir fest, dass diese auch mit der Zeit gehen…

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Wir radelten weiter, plötzlich hörte ich jemanden vor mir „Elefant“ rufen. Als nächstes sah ich meinen Mann mit meiner Tochter wie wild vor mir herradeln.

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Lilo war ziemlich von den majestätischen Tieren angetan. Wir entschieden uns, auf keinen Fall diese Tierquälerei zu unterstützen. Christof mußte unsere Entscheidung hinnehmen…

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Das ganze Radeln machte extrem müde. Wir machten eine Kaffeepause, bei der Liselotte in Christofs Arm weiterschlafen konnte.

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Danach war es schon Abendessenszeit. Dafür fuhren wir zum Nachtmarkt.

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Unzählige Garküchen machten die Essensentscheidung ganz schön schwer…

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Wir konnten uns aber zum Glück für was entscheiden 😉

Zum Nachtisch gabs die typischen Pancakes (die ersten auf dieser Reise)

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Am Abend stellten wir fest, dass es wichtig war aufzubrechen. Heute morgen hätten wir uns auch vorstellen können, für die restliche Zeit einfach in Bangkok zu bleiben. Wenn wir mal unterwegs sind, macht es uns riesigen Spass. Wir haben bis jetzt noch nie Dinge bereut, die wir gemacht hatten. Nur jene, auf die wir verzichtet haben 😉

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