11.10.2018 Tag 20: Cunnamulla – Yowah: Opale

Da wir hier 2 Nächte verbringen, haben wir uns heute dazu entschieden, einen Tagesausflug nach Yowah zu machen. Die Stadt liegt zwar in der gleichen Richtung für unsere Weiterfahrt morgen, aber wir werden nicht direkt an ihr vorbeikommen. In den Unterlagen klingt sie sehr interessant, da hier Opale abgebaut werden.

Nach dem obligatorischen Frühstück ging es zu dem 160 km entfernten Dorf los. Der erste Stopp war wie immer der örtliche Supermarkt, weil wir uns nicht auf Restaurants unterwegs verlassen.

Es gab aber kurz nach unserer Abfahrt ein kleines Dorf und wir fanden auf der Tafel geschrieben, dass es nicht typisch für Australien ist, an einem Outback-Pub vorbeizufahren. 😉 Ob das tatsächlich so ist, können wir nicht beantworten, aber wir sehen an den oft leerstehenden Geschäften, dass die Dörfer schon schönere Zeiten hatten. So wird um jeden Tourist gekämpft.

Zwischendurch hielten wir einfach an und machten Fotos im Busch:

Nach ca. 2 Stunden Fahrt kamen wir in Yowah an. Wer noch die ZDF Serie aus dem Vorabendprogramm der frühen 90er kennt, dem wird der Begriff „flying doctors“ bekannt vorkommen. Hier sind wir wirklich so weit weg vom Schuss, dass sie hierher kommen.

Wie in jedem Dorf, gab es auch hier einen kleinen Park mit einer „Picknic Area“ und öffentlichen Toiletten. Wir genossen erstmal unser Mittagessen und brachen dann auf um nach Opalen Ausschau zu halten. Die Stadt ist bekannt für ihren Opal-Abbau und dieser wird professionell betrieben. Die Inhaberin eines Ladens erzählte uns, dass die Opale in Deutschland einen 4-fachen Wert von dem Wert vor Ort haben. Aus Idar-Oberstein kommt 3 mal im Jahr ein Juwelier und bezieht aus dem Ort die Edelsteine. Auch wir kauften ein paar Andenken. 😉

Es gab tatsächlich hier kein Restaurant, aber dafür einen kleinen Supermarkt. Man merkt, dass wir hier ziemlich weit weg sind und alles um das 3-fache teurer ist. Wir fragten auch nach wie die Kinder hier unterrichtet werden. Die Antwort war, dass es hier kein Kind gäbe und wenn dann über Funk. Aber auch das soll nicht toll sein, denn der Kontakt zu anderen Kindern fehlt einfach.

Man kann hier auch nach Yowah kommen und Schlammbäder nehmen. Diese werden im öffentlichen Spa genommen.

Die nette Dame vom „Bus Stop“ erzählte uns noch von einem schönen Aussichtspunkt etwas außerhalb und dort fuhren wir noch kurz hin.

Gegen Nachmittag kamen wir wieder in unserer kleinen Stadt an und wir gingen alle ins Freibad. Wirklich auffällig ist, dass Australien auch Probleme mit Übergewicht hat. Es war wirklich erschreckend, dass wir nur ein einziges Kind mit Normalgewicht ausmachen konnten. 😱

Wir machten auch noch letzte Fotos mit dem „Fella“ und dann ging es schon zurück ins Motel.

Morgen werden wir noch weiter nach Westen fahren und an den westlichsten Punkt unserer Australienreise stoßen.

3 Kommentare zu “11.10.2018 Tag 20: Cunnamulla – Yowah: Opale

    • Es ist wirklich ziemlich einsam, aber nicht im negativen Sinne, sondern sehr entspannend und persönlich.

  1. So, ich habe jetzt erstmal Cunnamulla gegoogelt und kann jetzt einordnen, wo genau auf diesen schönen Kontinent ihr euch befindet. Die „Stadt“ ist ja winzig! Die Gegend ist schon sehr …. einsam und sicherlich gewöhnungsbedürftig. Outback eben. Ich kann gut verstehen, dass es da kaum Kinder gibt. Stell Dir mal vor: Markvippach, Bachstedt und noch ein Dorf zusammengelegt und rundum nur Buschland. Dann würden wir hier auch nicht wohnen 😉 Weiterhin gute Reise und liebe Grüße aus der Heimat.

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