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14.10.2018 Tag 23: Thargomindah – Ein ruhiger Tag

Wir sind immer noch die einzigen Gäste im Motel und das genießen wir auch ausgiebig. Die Kinder können sich ohne Einschränkungen bewegen und auch laut sein. Wie wir erfahren haben, ist die Mutter von unserer Vermieterin gestorben und deshalb ist das Motel auch mit niemandem besetzt.

Den heutigen Vormittag nutzen wir wieder zum Wäsche waschen. Die Industriemaschinen sind zwar schnell, aber man muss manches nochmal aufhängen und gleich alles zusammenlegen und das dauert seine Zeit. Ich hatte etwas Probleme die Maschine zu starten und durch Zufall kam die Putzfrau vorbei und half mir. Wir zwei kamen dann ins Gespräch und ich stellte ihr ein paar Fragen, die mir so durch den Kopf schossen. Z.B. wie machen das die Frauen hier, die kurz vor der Geburt stehen? Sie erzählte mir, dass die Frauen 4 Wochen vor dem Geburtstermin ins ca. 1.000 km entfernte Brisbane fahren und dort bis zum Ende bleiben. Oder was passiert, wenn jemand einen Herzinfarkt hat? Die „flying doctors“ brauchen ein paar Stunden, um da zu sein. Sie erklärte, dass es einen Patientenraum gibt und man dort Erste Hilfe leisten kann. Es gab auch schon einen Patienten, der aus Brisbane über den Monitor überwacht wurde. Sie fügte allerdings hinzu, dass es besser ist, nicht krank zu werden. 😱 Das war wirklich mal interessant zu hören.

Da wir noch Zeit bis zum Mittagessen hatte, gingen wir noch ins „Visitor Center“, um uns eine Unterkunft und eine Führung durch das alte Krankenhaus vorzubuchen.

An das Informationszentrum ist direkt die Stadtbibliothek angeschlossen und während Christof alles erledigte, konnten die Kinder und ich in der Spielecke spielen.😊

Nach dem Mittagessen gab es noch ein kleines Mittagessen und etwas Mittagsschlaf. Weil die Kinder sich wieder einen Schwimmbadbesuch wünschten, war das Nachmittagsprogramm eine beschlossene Sache. 🏊‍♀️

Auch heute war wieder wenig los und wir trafen auch Ben wieder, den wir am Vormittag kennengelernt hatten. Er war mit einer Schweizerin verheiratet und lebte mit ihr 6 Jahre in Basel. Leider klappte es nicht und er ging zurück nach Australien. Ben war wirklich sehr interessiert an uns und gab uns viele Tips.

Da wir den letzten Abend in Thargomindah hatten, gab es heute nochmal Burger, Pommes und Nuggets für alle. Auch die Inhaber waren so lieb zu uns und den Kindern. Sie spendierte ihnen wieder ein leckeres Eis als Nachtisch mit Schokosoße. 🍦Ich ging auch so gerne in den Laden, weil hier wahnsinnig viele Strickhefte auslagen. 😉

So schnell ging auch dieser Tag zu Ende und morgen geht es schon wieder weiter. Jetzt haben wir nicht mehr viel Auswahl wohin es gehen soll, denn wir haben keinen 4-WD Leihwagen. Somit sind die „dirt roads“ laut Mietvertrag für uns Tabu.

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