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Ich bin immer wieder erstaunt, dass alles so schnell verfliegt. Deshalb mussten wir uns wieder von dem schönen Laughlin verabschieden und wir fuhren los Richtung Los Angeles. Die Fahrt wird heute mit 4,5 h sehr lang sein und deshalb ging es früh los.

Laughlin in Nevada wird nur durch den „Colorado River“ von Arizona getrennt.

Unser Credo lautet, dass wir hier alle Fast Food Läden und Lokale ausprobieren, die unseren Weg kreuzen. Deshalb ging es heute morgen zu „Denny’s“ zum Frühstück .

Die Kinder bekamen Malstifte und freuten sich über Spaghetti mit Tomatensauce. 😂

Nach dem leckeren Frühstück ging es los. Wirklich schön ist die Fahrt, denn die Landschaft ändert sich regelmäßig und man kann viel sehen.

Am späten Nachmittag kamen wir in Los Angeles an. Der Berufsverkehr ist wirklich anstrengend und es ist wahnsinnig voll. 🤔

Wir kämpften uns irgendwie durch und waren froh endlich da zu sein.

Es ist immer lustig wenn wir mit unserem Gepäck irgendwo ankommen, denn wir wurden schon öfters gefragt wohin wir umziehen. 😂 Nichts mehr mit einem Rucksack pro Person.

Im Hotel wurde ein kostenlose Snackbar aufgebaut und alle Gäste wurden zu kostenlosem Wein und Bier eingeladen. Das Angebot nahmen wir gerne an, denn so hätten wir nicht nochmal los gemusst bei diesem Verkehr.

Unser Zimmer ist wirklich ein Traum. Es ist getrennt mit Wohnzimmer und Kücheneinheit. So können wir abends nochmal in Ruhe sitzen und stören die Kinder nicht.

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Heute ist das Reiseerlebnis Grand Canyon schon wieder vorbei. Es war wahnsinnig schön mal wieder hier gewesen zu sein.

Wir checkten aus und auf geht es nach Loughlin in Nevada. Es ist die drittgrößte Stadt nach Las Vegas und Reno in Nevada, gemessen an der Anzahl der Casinos. Gegründet wurde sie 1964 und die Stadt will Spielwütige erreichen, die keine Lust auf Las Vegas haben. Sie locken mit unglaublichen Zimmerpreisen in den großen Casinos. Wir haben heute Nacht ein Zimmer im Aquarius für unglaubliche 21 Dollar gebucht. 😱

Der Weg nach Laughlin soll 2,5 h betragen, aber vorher wollen wir noch beim Wildpark „Bearizona“ anhalten, der auf dem Weg liegt.

„Bearizona“ gibt es seit 8 Jahren und man kann mit dem eigenen Auto auf eine Safari gehen und einheimische Wildtierarten entdecken.

Wir freuten uns riesig auf die Bären.

Nach der Safari gibt es auch noch einen Zoo, welchen wir auch besuchten. „Bearizona“ liegt in einem Indianerreservart und das kann man auch erkennen.

Das war ein tolles Erlebnis und dann hatten alle schrecklichen Hunger. Die Wahl fiel auf ein chinesisches Restaurant mit Buffet.

Jetzt waren wir gestärkt und es konnte endlich los nach Laughlin gehen.

Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wieder wie nach Las Vegas zurückversetzt. Wir kamen an und gingen nochmal etwas spazieren und Abendessen.

Das Zimmer war übrigens hervorragend und wir genossen das schöne Hotel.

Wir wurden erst relativ spät wach und mussten uns beeilen noch pünktlich zum Frühstück zu kommen. Das ist im Preis inbegriffen und wollten wir auch nicht versäumen.

Das „Super 8“ schien heute Nacht ausgebucht zu sein, denn wir bekamen erstmal keinen Platz und es war einfach nur voll. Um zum Buffet zu kommen dauerte es seine Zeit. Das schafften wir dann aber auch und mit Essen im Magen, fuhren wir los zum Nationalpark.

Die Fahrt dauerte ungefähr nochmal 1,5 h. Um in den Nationalpark zu gelangen, dauerte es bestimmt 20 Minuten. Wir mussten anstehen, um zu bezahlen. Wahnsinn, was so ein Feiertagswochenende ausmacht. Das kennen wir auch so nicht.

Der Grand Canyon liegt im Bundesstaat Arizona und ist eine Schlucht, die durch den Colorado River geschnitzt wurde.

Die Parkplätze in der Nähe des Eingangs waren schon voll belegt. Wir entschieden uns zum „Trailhead“ vom „Bright Angel Trail“ zu gehen. Diesen Trail bin ich persönlich noch nie gegangen. Deshalb war das heute neu für mich.

2009 sind wir den South Kaibab 13,5 km nach unten und wieder rauf gegangen. 2010 den South Kaibab runter und wir hatten 3 Nächte gecamped und wir sind dann den „Hermit Trail“ wieder rauf. Das sind wirklich tolle Erfahrungen gewesen. Laut einem Ranger im Park gehen von den ganzen Besuchern nur 1% nach unten. Wir haben uns fest vorgenommen, dass eines Tages mit den Kindern zu machen. Sie müssen nur selber ihren Rucksack tragen können und dann geht es los. Heute schauten wir nur von oben. 😊

Wir machten Fotos und gingen etwas am „South Rim“ spazieren. Danach fuhren wir weiter zu einigen anderen „Lookouts“.

Die Natur ist einfach so atemberaubend schön hier. Man fährt einfach ran und diese riesige Schlucht tut sich vor einem auf. Es lässt sich einfach nicht in Worte fassen. 😱

Dieser Tag war wieder ein absoluter Höhepunkt. Unsere Erinnerungen den Kindern zu zeigen, ist so toll.

Heute verlassen wir Las Vegas schon wieder, denn wir wollen noch zum Grand Canyon.

Frühstück gibt es heute im Hotel im „Steak and Shake“. Wir sind heute mal richtig verwegen und die Mädels dürfen sich zum Frühstück einen Frühstücksmilchshake mit Cornflakes bestellen. Wir sind ja im Urlaub. 😉 🥤

Direkt nach dem Frühstück checkten wir aus und verabschiedeten und vom Strip. Auf dem Weg zur Tankstelle kamen wir am „Las Vegas Sign“ vorbei und es standen so viele Leute Schlange, dass wir weiterfuhren. Nach dem Tanken allerdings, drehten wir wieder um, denn wir denken, dass wir das bereut hätten.

Wir mussten auch gar nicht lange anstehen und freuten uns über die Fotos. 😊

Auch mit dem Weihnachtsmann gabs ein Bild. 🎅🏻

Gut gelaunt ging es los. Vor uns lag eine Fahrt mit ca. 4,5 Stunden. Nevada verlassen wir und es geht rüber nach Arizona. Hier herrscht wieder ein Zeitunterschied von +1 h. Mit Arizona verbinden wir auch viele Erinnerungen. Es ist quasi unsere Hochzeitsreise gewesen und für Christof bedeutet es ein Stück Heimatgefühl. Immerhin hat er ein halbes Jahr während seiner Ausbildung hier gelebt.

Zur Mittagszeit hielten wir heute beim In‘ n Out Burger. Hier werden Burger im ursprünglichen „Style“ verkauft. Die Speisekarte ist sehr übersichtlich, denn es gibt nur 4 Burger und Pommes. Alles wird frisch zu bereitet und der Geschmack und Qualität sind hervorragend. Diese Kette gibt es auch nur an der Westküste, denn das Fleisch wird nicht tiefgefroren und somit ist die Reichweite beschränkt. Aber ich aß Tacos. Wenn wir schon so nah an Mexico sind, dann muss ich das Angebot ausnutzen. 😊

Da wir aus Las Vegas erst um 12 Uhr losgefahren sind, kamen wir in Flagstaff auch erst um halb 6 an. Es war schon dunkel und mit -3 Grad auch kalt. ❄️

Im „Super 8“ haben wir ein Zimmer gebucht und das Hotel war total voll. 😱 Man sollte, wenn man die Möglichkeit hat, wirklich das Thanksgivingwochenende vermeiden.

Zum Abendessen gab es wieder mexikanisch und für die Kinder Burger King. Da wir noch Wäsche waschen wollten aßen wir im Zimmer.

Für uns und für die Amerikaner ist heute ein besonderer Tag. Vor einem Jahr kam unsere dritte Tochter zur Welt. 👶🏻 Falls sie diesen Blogeintrag später in ihrem Leben mal liest, dann möchten wir ihr sagen, dass wir sie ganz doll lieb haben und sie uns jeden Tag Freude bereitet. 💕 Herzlichen Glückwunsch zu Deinem ersten Geburtstag kleiner Schatz. 🎂🎁🎈🎉

In der Lobby von unserem Hotel machten wir noch schnell Fotos, bevor wir zum Frühstück aufbrachen.

Heute ist auch Thanksgiving in den USA und ein Feiertag. Wir entschieden uns heute Morgen zum IHOP (international house of pancakes) zum Frühstück zu gehen. Als wir ankamen sahen wir, dass die Leute anstanden, aber wir hatten keine Lust uns was anderes zu suchen. Das war die richtige Entscheidung, denn wir mussten keine 2 Minuten auf einen Tisch warten. Der Laden ist so prima organisiert, dass wir auf Nichts lange warten mussten. Hier gab es typische amerikanische Sachen. Lilo bestellte sich ein Pancake mit einem Gesicht und Margarete liebt die Waffeln hier. Wir genossen den kostenlosen Kaffee „Refill“ und die Atmosphäre.

Als Vormittagsprogramm wollten wir heute die „Fremont Street“ besuchen. Das ist der ursprüngliche Strip von Las Vegas und ihn gibt es seit 1905. Nachts wird die Decke mit LEDs beleuchtet.

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Wir parkten das Auto und als erstes fiel uns an der Ecke der „Heart Attack Grill“ auf. Den kennen wir noch aus Phoenix, Arizona. Leute die über 350 lbs (ca. 159 kg) wiegen, essen hier jeden Tag frei und so viel sie wollen. 😱 Vorm Restaurant ist eine Waage, wie von einer Spedition und jeder kann sich in der Öffentlichkeit wiegen, ob er auch den Kriterien entspricht. Als wir uns drauf stellten waren wir überrascht, dass sie zu wenig anzeigt. Wahrscheinlich, um nochmal auszusieben, nicht damit man ein gutes Gefühl hat.😉

Die Fremont Street überraschte uns total. Uns gefiel sie tatsächlich besser als der richtige Strip. Bis zum Anfang der 1990 er Jahre spielte sich das Leben hier ab, bevor sich der Strip zum Las Vegas Blvd. verlagerte und die Megahotels entstanden. Super ist einfach, dass hier keine Autos fahren und man sich dadurch freier bewegen kann.

Wer kennt noch den Film „Big“ mit Tom Hanks?

Heute gab es viele Straßenmusikanten und Darsteller, die wir bestaunten.

Das Golden Nugget war das erste Hotel in Las Vegas, das auch als Casino von Anfang an konzipiert wurde.

Wir fanden auch den Cowboy, ein anderes Wahrzeichen vom Strip. Er ist auch unter dem Namen „Vegas Vic“ bekannt.

An solch einem Ort gab es natürlich auch wieder die Kehrseite zu sehen. Wir spendeten hier und da und machten uns dann wieder auf den Weg zum Auto.

Auf dem Weg dorthin wurde vor unseren Augen eine Frau verhaftet. Das warf natürlich viele Fragen bei den Mädels auf. 😱

Auf dem Las Vegas Blvd. befindet sich auch die Kapelle, in der wir 2009 geheiratet haben und dieser statteten wir noch kurz einen Besuch ab. 😃

Unsere Weiterfahrt führte uns jetzt zum „Valley of Fire“. Das ist ein „State Park“, der ca. 80 km weit weg von Las Vegas liegt. Hier gibt es Sandsteinformationen zu bestaunen, die sich vor 150 Millionen Jahren aus Wanderdünen formten. Da wir nicht so viel Zeit haben, fahren wir nur mit dem Auto durch.

Das war wirklich eine beeindruckende Landschaft. Weil es schon spät am Nachmittag war, fuhren wir wieder zurück.

Im Hotel angekommen gingen wir erstmal bei Hooters Abendessen. Für uns gab es Chicken Wings und die Mädels bekamen Cheeseburger. Mmhh war das herrlich. Da es unser letzter Abend hier ist, gingen wir mit den Kindern nochmal raus. Hier trafen wir alte Bekannte. 😉

Schade, dass wir morgen weiterfahren. Wir kommen aber definitiv wieder. Las Vegas übt auf uns Beide immer einen Zauber aus, den wir nicht beschreiben können. 😎

Die Nacht dauerte nur 6 Stunden. Wir stellten den Wecker auf 7 Uhr, da es nur bis 9.30 Uhr Frühstück gab. Alle waren total müde. Der Zeitunterschied zu Hawaii beträgt 2 Stunden, vielleicht liegt die Müdigkeit auch noch darin begründet.

Unten war es total voll. Wir bekamen nur schwer einen Tisch.

Das Frühstück war sehr gut und frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Nevada.

Bei mir ist es 8 Jahre her und Christof war erst im Februar da. Ich war gespannt wie sehr sich alles verändert hatte.

Wir wollten unbedingt am Strip übernachten. Da morgen Thanksgiving ist, verglichen wir die Hotelpreise und fanden im Hooters Hotel unseren Favoriten. 26 Euro pro Nacht sind unschlagbar. Die Hotels haben fast immer solche Preise, wenn keine Feiertage sind. Es besteht einfach ein Überangebot hier.

Ca. 4 Stunden sollte die Fahrt dauern. Wir legten zwischendurch einen Stop beim Chipotle und Starbucks ein.

Dann war der finale Moment endlich gekommen. Wir fuhren über die Hügel in die Stadt hinein und dann waren wir endlich da. Zum Strip brauchten wir nur ca. 10 Minuten.

Da es schon halb 5 war, fuhren wir direkt zum Hotel und checkten ein. Wir gingen kurz aufs Zimmer und dann waren wir schon wieder unterwegs.

Wir liefen von uns zum Tropicana, ins Excalibur bis hinter zum Luxor. Hier hatten wir damals noch als Dinox übernachtet und jetzt standen wir mit den Kindern da. Wow. ✌🏻😎 An der Rezeption standen bestimmt 100 Leute, aber kein Wunder bei solchen Megahotels und dem bevorstehenden Thanksgiving Wochenende. Es war einfach klasse ganz schnell zwischen Ägypten, New York oder einem Prinzessinenschloss zu wechseln.

Die Kinder waren von dem Geblinke in den Casinos total fasziniert. Laut dem Recht in Nevada dürfen wir uns mit den Kindern gar nicht im Casino Bereich aufhalten, aber man wird gezwungen dort durchzulaufen, um nach A und B zu kommen und das wird nicht streng umgesetzt. 👍😉 Überall im Casino darf geraucht werden und es gibt kostenlose Cocktails für diejenigen, die spielen. 🍸

Auf dem Rückweg vom Luxor hielten wir am „Food Court“ im Excalibur und aßen noch Abendessen. Die Kinder nahmen auch noch an einer 5D Simulation teil. 😉

Mittlerweile war es schon um 8 und wir liefen noch zum Walgreens, um Wasser für die Nacht zu kaufen. Gegen um 9 kamen wir im Hotel an und machten die Kinder bettfertig.

Christof ist ziemlich erkältet und deshalb ging nur ich runter spielen. In unserem Hotel gibt es ein Casino und ich setzte mich an die etwas älteren Automaten. Das liegt daran, dass mir persönlich die Neuen zu laut sind und mich das stört.

Hier wird auch mit der Zeit gegangen. Mittlerweile haben die neuen Automaten Touchscreen. Zwischen ihnen stehen aber noch einige alte Slotmachines, die man noch ganz mechanisch mit Hebel bedienen kann.😀

So ging auch wieder ein toller Tag zu Ende. Wir konnten gar nicht fassen, dass wir in Vegas sind und freuen uns auf morgen.

Um 4 Uhr heute Morgen klingelte der Wecker. Es war alles gepackt. Nur noch die Zahnbürsten und Schlafsachen mussten verstaut werden. Da wir schon sehr routiniert sind waren wir 4.50 Uhr alle in der Lobby, beluden das Auto und um 5 Uhr war Abfahrt. Da es so früh am Morgen war, kamen wir prima durch den Verkehr und bei Alamo angekommen, gaben wir das Auto ab. Das ist alles reibungslos hier in den USA geregelt. Man wird vom Terminal bis zum Mietwagen gefahren und hat keinen Aufwand. Das ist wirklich alles sehr bequem.

Unser Flug sollte um 8 Uhr mit Delta standby gehen. Der “ forecast“ war prima im System, doch als wir ankamen war der Flug sehr voll. Das sollte sich bis zum Abflug nicht ändern. Der „worst case“ traf für uns ein und wir blieben stehen. 😱 Da wir bei Delta als Fremdairline ganz hinten auf der Liste stehen, hatten wir keine Chance. Mit uns blieb auch noch eine 4-köpfige Familie aus England stehen. Die Frau war am Weinen, nur wir waren irgendwie gefasster. Christof unterhielt sich noch kurz mit dem Mann vom Boarding und fragte ihn noch kurz über unser Gepäck, wo wir es zurückbekommen und er offenbarte uns, dass auf Inlandsflügen das Gepäck nicht ausgeladen wird. WTF 😱😱😱 Such den Fehler. Das hieß, dass unser Gepäck jetzt zur Startbahn rollte, nach LA flog und wir hier auf Hawaii saßen.

Unsere Gedankengänge waren, dass wir zwar versuchen könnten den ganzen Tag nach LA zu kommen, aber wir hätten vielleicht am Ende auch wieder ohne Flug dagestanden und hätten obendrein kein Gepäck. Eine schnelle Lösung musste her und die lag darin ein festgebuchtes Ticket zu kaufen.

Gesagt. Getan. Gott sei Dank hat man an fast allen Flughäfen der Welt kostenloses Wlan. Wir buchten noch am Gate und gingen dann einen Kaffee trinken. Der Flug sollte um 11.25 Uhr mit Zwischenstopp auf Kaua’i nach LA gehen. Wir hätten auch bis 15 Uhr auf einen Non-Stop Flug warten können, aber da hätten wir die Kinder 6 Stunden am Flughafen beschäftigen müssen. So war das die beste Lösung für uns.

Mit Kindern wird man immer sehr zuvorkommend behandelt und wir durften mit den anderen Familien als erstes Einsteigen. Wir flogen mit einem A321 und der Flieger war nigelnagelneu. Das Entertainmentsystem ist nicht so veraltet wie bei uns. Man lädt sich eine App herunter und kann dann auf die Filme der Airline auf seinem eigenen Handy zugreifen. Die Sitze hatten alle Halter an den Vorderlehnen, in denen man seine Handy anbringen konnte und bequem schauen konnte. Einen USB Anschluss zum Laden gab es auch. Also das war mal richtig schick und sehr modern. 👍

Der erste Flug dauerte keine 20 Minuten. 😊 Wir kamen auf Kaua’i an und hatten 2 Stunden Aufenthalt. Diese Zeit nutzten wir fürs Mittagessen und Wickeln etc. Uns fiel gleich auf, dass hier alles ruhiger läuft und der Flughafen war auch offen im Freien. Wir wären gerne geblieben, aber das ging leider nicht. Um 15 Uhr Ortszeit war dann Abflug und die Flugzeit wurde mit knapp 6 h angegeben. Da wir leider nichts von der App wussten, gab es für uns kein Handy. Wir mussten miteinander reden und bespielten das Stickerbuch. Ich saß mit den beiden Großen in einer 3er Reihe und Christof mit der Kleinen ganz hinten.

Auch so ein Flug geht irgendwann vorbei und um 22 Uhr Ortszeit landeten wir in LA. Jetzt hieß es erstmal rauszufinden, wo Delta sein Terminal hat und deren „lost and found“. Wir rechneten echt mit dem Schlimmsten. Allerdings war diese Sorge unbegründet, denn es war alles da. 😊 Manchmal ist die Sorge ganz unbegründet.

Jetzt konnten wir endlich zu Alamo fahren und unseren Mietwagen in Empfang nehmen. Beim Justieren der Kindersitze kamen wir leicht ins straucheln, aber eine nette Dame half uns weiter.

Gar nicht weit vom Flughafen, nur ca. 10 Minuten Fahrt, wartete unser Hotel auf uns. Ich bin echt stolz auf meinen Mann, dass er sich in LA ohne Karten zurecht findet. Ein echter Kosmopolit eben. 😎

Wir checkten ein und gegen 1 Uhr fielen wir todmüde ins Bett. Das war ein verdammt anstrengender Tag, aber wir waren froh auf dem Festland zu sein.

Leider geht die schöne Zeit immer so schnell zu Ende, aber wir müssen uns morgen von Hawaii verabschieden und wir ziehen weiter.

Da wir immer mit frisch gewaschener Wäsche weitergefahren sind, machte sich Christof gleich heute morgen um 6 Uhr wieder zum Waschsalon auf. Es ist wirklich unglaublich wieviel Wäsche bei uns anfällt. 😱

Er wartete ab bis die Maschine gewaschen hatte und brachte in der Wartezeit des Trockners einen Starbuckskaffee ins Zimmer. Für solche Gesten liebe ich ihn. 😉

Wir machten uns fertig und ich legte dann noch vor dem Frühstück die Wäsche zusammen. Auch vom Frühstück verabschieden wir uns schon mal, denn das wird das Letzte sein. Morgen früh soll es nämlich noch vor um 7 Uhr weitergehen.

Wir brauchten nicht lange überlegen was wir heute noch machen wollten. Natürlich brannten alle nochmal darauf im Meer baden zu gehen und das Bodyboard zu üben. 🏄🏼‍♂️

Wir fuhren wieder an den Strand von Kailua, da es hier nur eine seichte Brandung gibt und einfach Paradiesstimmung aufkommt. Im Internet steht, dass das der schönste Strand sein soll. 🤷🏼‍♀️

Also ging es wieder Richtung Osten zum Beach. Da heute Montag ist, sind nicht ganz so viele Leute da und wir haben ohne Probleme einen Parkplatz gefunden.

Übrigens toller Briefkasten:

Papa erwies sich als prima Surflehrer.

Am späten Nachmittag fuhren wir wieder Richtung Hotel. Wir wollten noch Essen für den Flug einkaufen und das Gepäck musste auch wieder flugfähig gemacht werden.

Die Handtücher und die Schwimmsachen steckten wir auch nochmal in die Waschmaschine, um den Sand im Koffer zu umgehen.

Hier noch ein paar Eindrücke von unterwegs.

Und vom letzten Sonnenuntergang am Waikiki Beach.

Es ist wirklich Wahnsinn, wie schnell auch hier wieder die Zeit vergangen ist. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen, denn Hawaii hat noch mehr Inseln zum Erkunden.🌞🌴

Die nette Dame vom Frühstück, die die „Voucher“ abstempelt, begegnet uns heute das 6. Mal. Ob sie auch irgendwann mal frei hat? 🤔

Immer wenn wir zum Supermarkt fahren, kommen wir an einer Bäckerei namens „Leonard“ vorbei. Vor der Tür ist immer eine Traube von Menschen und wir fragen uns seit 6 Tagen, was es dort Tolles gibt. Heute haben wir uns fest vorgenommen mal reinzuschauen. Die Spezialität hier sind Masaladas oder bei uns bekannt als Kreppel, Krapfen, Berliner oder Pfannkuchen. 😊 Die Bäckerei gibt es seit 1952 und wurde von Portugiesen gegründet und das Rezept wurde auch nie verändert.

Ich kaufte 6 Originale und 6 mit Puddingfüllung. Die Dinger waren echt lecker und wir waren froh dort angehalten zu haben. Nichts geht über warme Pfannkuchen. 😎😋

Als Vormittagsaktivität stand heute nochmal der westliche Zipfel auf dem Programm. Den einen Tag ging es dort nicht mehr weiter und heute wollten wir nochmal die Sache von der anderen Seite erkunden.

Wir fuhren los und erlebten wieder ein landschaftlich schönes O’ahu. An der Küste angekommen kamen wir an einem Flugplatz vorbei und in der Luft befanden sich ganz viele Fallschirmspringer. Wir fanden auch einen „beach park“ und genossen erstmal unsere Krapfen.

Es war zwar Sonntag, aber hier war nur sehr wenig los. Der Weg führte uns bis zur Endstelle und wir machten noch ein paar schöne Fotos.

Das war für heute genug Sightseeing und jetzt fuhren wir an den Strand. Heute probieren wir einen Strand mit weniger Wellen aus, damit die Kinder auch das Bodyboard noch mal ausprobieren konnten.

Der Strand war für Familien geeignet und alle hatten ihren Spaß. Ich ging mit der Kleinen auch noch ein bißchen an der Küste spazieren und es war herrlich.

So entspannt verbrachten wir den Sonntag Nachmittag und bald ging es auf den Heimweg.

Wir hielten noch an, um etwas zu kaufen. Eine lokale Spezialität und mittlerweile ist der Trend nach Deutschland übergeschwappt, ist Poke Bowl. Das ist roher Fisch mit Gewürzen auf Reis. Der Fisch kann mariniert sein und es gibt verschiedene Beilagen wie z.B. Seegras oder Algensalat. Der Name kommt von dem Wort „to poke“ (herumstochern). Wir haben sie schon öfters gegessen und lieben sie einfach. 😍

Den Abend ließen wir ganz ruhig im Aloha Stil ausklingen. 😀

Es ist wieder Wochenende in O’ahu und man merkt, dass die Stadt voller ist. Vorallem die Parkplatzsuche in der Tiefgarage gestaltet sich -besonders Abends- sehr schwierig.

Wir haben schon viele Sachen auf O’ahu gesehen, aber noch nicht alles und deshalb stand heute Vormittag der Besuch des „diamond head“ auf dem Programm. Hier führt die Straße in einen inaktiven Vulkankrater hinein. Dieser liegt gar nicht so weit von uns entfernt, aber vorher holten wir uns noch den obligatorischen Morgenkaffee. 😉

Als wir auf die Straße abbogen, sahen wir die Massen an Menschen. 😱 Trotzdem fuhren wir nach oben, weil man ja nie wissen kann. Aber oben angekommen auf dem Parkplatz wurde das ganze Ausmaß sichtbar. Dieser war schon geschlossen und man bat uns weiterzufahren. Darauf hatten wir keine Lust und wir fuhren einfach weiter. Vielleicht kommen wir die Tage nochmal zurück, aber samstags ist eine blöde Idee. 😌

Wir lasen übrigens morgens in der Zeitung, dass gerade ein Godzilla Film hier gedreht wird und zufällig kamen wir auch an dem Außendrehort vorbei.

Keine 2 Minuten später fuhren wir um die Kurve und sahen rechts von uns Leute in der Natur laufen. 😮 Da war natürlich unser Interesse geweckt und wir fuhren auf den Parkplatz. Es stellte sich heraus, dass von hier aus eine Wanderung an der Küstenlinie entlang zu einem Aussichtspunkt startete. Alles war betoniert und so konnten wir das auch mit den Mädels machen.

Der Spaziergang war wunderschön und ging bestimmt 3 km bergauf. Zwischendurch konnte man immer an Aussichtspunkten stehenbleiben. Der Wanderweg war sehr gut besucht und wir freuten uns, dass wir endlich mal Bewegung hatten.

Oben auf dem Gipfel wurden wir für die Anstrengung entschädigt.

Der Weg nach unten war dann ziemlich einfach und jetzt hatten wir uns ein tolles Mittagessen verdient. 😀

Wir hielten im nächsten Ort an einem Imbiss und wir bestellten und „local food“. Ich hatte mariniertes Fleisch mit Reis und Christof pulled pork. Das Essen war wirklich fantastisch und wir sind immer wieder fasziniert wieviel asiatischen Einfluss es hier doch gibt.

Mittlerweile war es schon früher Nachmittag und sahen an der Landstraße noch einen Souvenirshop und Christof brauchte unbedingt noch ein paar Hawaihemden. 😂 Der Besitzer war sehr freundlich und es entwickelte sich ein sehr angeregtes Gespräch über Gott und die Welt mit uns. Zum Abschluss kam er noch mit ans Auto und schenkte den Mädels Ketten. 😃

Da das Ganze auch wieder eine ganze Stunde verschling, entschieden wir uns nach Hause zu fahren.

Im Auto wurden nochmal Kräfte gemessen. 👍

Als wir ankamen war es mittlerweile auch 18 Uhr uns wir ließen den Abend gemütlich mit Malen und Basteln ausklingen. 😊

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